Lokyin Tang (*1978)
„Lokyin Tan erschafft eine anmutige Sphäre aber doch sind ihre Texturen so transparent, dass aus den unterschiedlichen Ebenen ihrer Komposition ein fließend kontrapunktisches Stück hervortritt“.
Seit einigen Jahren sind Lokyin Tangs Kompositionen weltweit auf den Spielplänen unterschiedlicher Ensembles zu finden.
Zahlreiche Auszeichnungen wie den Dr. Helmut Sohmen Kompositionspreis (Österreich), den 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Asian Pacific Festival, beim Palatino Klavier Kompositionswettbewerb (China) oder dem Singapur Chinese Orchestra Kompositionswettbewerb belegen das hohe Niveau ihrer Werke. Dabei komponiert sie sowohl für die traditionelle chinesische wie auch für die westliche Musik.
Ihr Schaffen umfasst Instrumental- und elektronische Musik aber auch Musik für die Bühne. Neben ihrer Tätigkeit als Komponistin arbeitet sie als Regisseurin, Produzentin, Arrangeurin, Performerin und Radiomoderatorin. Seit 2016 leitet sie das Hong Kong International Drummer Festival und ist Direktorin der Hong Kong Composer Guild.
Randall Svane (*1955)
„Ein kurzes Presto mit Pizzicato-Effekten führte zu einem langsamen Finale, das eine fugale Episode enthielt, aber durchweg geprägt von der tiefen Traurigkeit Schostakowitschs und Richard Strauss Metamorphosen. Svane weiß, wie man das Ohr lockt und das Interesse Aufrecht erhält.“ (Dennis Rooney in The Strad)
Randall Svanes herausragende und ausdrucksstarke Musik hat die Herzen des Publikums in den USA und in Europa erobert. Die New York Philharmonic, das Virginia Symphony Orchestra, das Cincinnati Chamber Orchestra, die Moravian Philharmonic, das Orchestra da Camera Fiorentina, das Borromeo String Quartet, der Kammerchor München, das Leipziger Vokalensemble, Santa Fe‘s Twentieth Century Unlimited und die Minneapolis Artists Ensemble sind nur einige von denen, die Svanes Werke unter großem Applaus aufgeführt haben.
2014 wurde Svane beim Kompositionswettbewerb der Fifth Avenue der Saint Thomas Church mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde seine Musik durch Stipendien, Preise und Auszeichnungen von ASCAP, Meet The Composer, dem American Music Center, dem New Jersey State Council für Kunst, der Geraldine R. Dodge Foundation, der Astral Foundation und der Jerome Foundation anerkannt. Sein umfangreicher Katalog umfasst Sinfonik, Oper sowie Kammermusik und Vokalwerke. Seine Werke werden von Encore Publications und Paraclete Press veröffentlicht.
Geboren in Pittsburgh, Pennsylvania ist Randall Svane seit über 40 Jahren als Organist, Dirigent und Lehrer tätig. Er hat einen B.M. in Orgelperformance von der Manhattan School of Music und einen M.A. in Komposition von der New York University.
Markus Höring (*1969)
Geboren in München studierte Markus Höring in seiner Heimatstadt bei Dieter Acker Komposition sowie die Hauptfächer Orgel und Musiktheorie. Seit 1997 ist er dort und an der Universität Augsburg als Lehrbeauftragter für Tonsatz tätig.
Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Kompositionswettbewerbe wie dem Isländischen Kompositionspreis für neue Orgelmusik (1993), dem Preis des Münchner Tonkünstlervereins (1997), dem Kompositionspreis der Franz Josef Reinl – Stiftung Wien (2000) und der 3. Geraer -Orchesterwerkstatt (2003).
In den letzten 30 Jahren komponierte er mehr als 90 Werke, darunter eine Oper, zwei Oratorien, sechs Streichquartette, vier Liederzyklen und zahlreiche Chorwerke, u.a. für den Dresdner Kreuzchor.
2018 erhielt er einen Kompositionsauftrag der Stadt Tübingen anlässlich der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin 2020 (Text und Musik).
Harry Crowl (*1958)
Geboren im Brasilianischen Belo Horizonte studierte Harry Crowl zunächst in seiner Heimatstadt bevor er in die USA ging, um sein Kompositionsstudium bei Charles Jones an der Juilliard School of Music in New York fortzusetzen. Seitdem werden seine Werke auf allen Kontinenten aufgeführt. Derzeit lebt Crowl im südlichen Curitiba, wo er als künstlerischer Leiter des Philharmonischen Orchesters der Bundesuniversität Paraná und Professor an der Hochschule für Musik und Bildende Kunst von Paraná (EMBAP) wirkt. Daneben produziert und moderiert er Programme für klassische und zeitgenössische Musik im staatlichen Bildungsradio Paraná (Rádio Paraná Educativa FM).
Harry Crowls Werkverzeichnis umfasst mit mehr als 200 Kompositionen alle Genres der Instrumental- und Vokalmusik, von der Kammermusik bis zur Sinfonik, vom Lied bis zur Oper aber auch Musik für Film und Theater.
Für seine Auftragswerke wurde er 2012 und 2014 von der Nationalen Kunststiftung Brasiliens (FUNARTE) ausgezeichnet. Orchester und Künstler wie das Ensemble Recherche, das Ensemble Cross + Art, Teodoro Anzelotti (Deutschland), das George Crumb Trio (Österreich), Egidius Streiff (Schweiz), das Ensemble Nord (Dänemark), das Moyzes Quartet (Slowakei), das Rumänische Radiokammerorchester, das Ensemble Violoncelissimo, das Traiect Ensemble, Cvartetul Florilegium (Rumänien), Trio Fibonacci (Kanada), die Grupo Novo Horizonte de São Paulo, Banda Sinfônica do Estado de São Paulo, Camerata Antiqua de Curitiba, das Paraná Symphony Orchestra und das Orquestra Sinfônica do Teatro Nacional Brasília haben Harry Crowl um Auftragswerke gebeten. Als Musikwissenschaftler entdeckte, spartierte und editierte Musik des späten 18. Jahrhunderts von brasilianischen Komponisten, die der europäischen Tradition verhaftet waren.
Noel Antoine Sima Ndong (*1982)
Antoine Sima gehört zu den wenigen professionellen Musikern in Gabun (Westafrika).
Sein Studium im Hauptfach Violine absolvierte er an der Concordia University Chicago, wo er auch Mitglied und für ein Jahr Konzertmeister im Kammerorchester des Instituts war. Im Anschluss wurde er in das West Chicago Symphony Orchestra aufgenommen bevor er sich entschloss, wieder in seine Heimat zu gehen, um dort eine neue Musikausbildung auf internationalem Niveau zu initiieren.
2013 gründete er die Musikschule MEKOM – School of Arts, deren Direktor er seither ist. Für die Schülerinnen und Schüler dieses Instituts komponiert er regelmäßig Solo-werke, hinzu kommen verschiedene Chorsätze, die vom Kammerchor der Musikschule einstudiert und aufgeführt werden.
Brenton Broadstock (*1952)
Brenton Broadstock ist Preisträger mannigfaltiger Wettbewerbe wie dem Kompositionswettbewerb des Townsville Pacific Festivals (Australien), dem Internationalen Komponistenwettbewerb Hambacher Preis (Deutschland) und dem Paul Lowin Liederkreis – Preis (Österreich). Zudem hat er zahlreiche nationale wie internationale Auszeichnungen erhalten. In Ländern wie England, Deutschland, Neuseeland, Kanada, Russland, Schweden, Spanien und China standen seine Kompositionen bereits auf dem Spielplan renommierter Ensembles und in Australien gehört er seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Komponisten. So wurde seine 2. Sinfonie („Stars In A Dark Night“) 1989 als bestes sinfonisches Werk Australiens ausgezeichnet.
1999 wurde ihm von der Regierung der Don Banks Award für seine Verdienste für die Australische Musik verliehen. Im gleichen Jahr erhielt er eine Gastprofessur für Komposition an der Indiana University, USA.
Geboren und aufgewachsen in Melbourne, studierte Broadstock die Fächer Geschichte, Politik und Musikwissenschaft an der Monash University in seiner Heimatstadt sowie Komposition und Musiktheorie in Sydney und Memphis (USA). Seit 2008 lebt er als freischaffender Komponist in Melbourne und Maroochydore.
www.brentonbroadstock.com





